Warum dieser Moment still um Yoga bittet
Posted by Anjuly Rudolph on 24 times viewed

Warum dieser Moment still um Yoga bittet

Warum dieser Moment still um Yoga bittet

Nach den Feiertagen kehrt langsam wieder Ruhe ein.

Die Dekorationen werden weggeräumt, der Alltag kehrt zurück, und doch merken Viele, dass ihre Energie noch nicht ganz zurückgekehrt ist. Der Körper fühlt sich schwerer als sonst an. Die Verdauung ist langsamer. Die Motivation kommt und geht. Und fast plötzlich scheinen Erkältungen und Grippe überall zu grassieren.

Wenn dir das bekannt vorkommt, ist das völlig normal. Laut Ayurveda ist genau das typisch für diese Jahreszeit.

Die Wochen um die Feiertage sind oft voller Süße – in jeder Hinsicht. Reichhaltiges Essen, Zucker, schwerere Mahlzeiten, lange Nächte, emotionale Zusammenkünfte, intensive Freude, alte Erinnerungen, manchmal auch alte Wunden. Dazu kommen kaltes, feuchtes Wetter und wechselnde Temperaturen, und der Körper beginnt, das anzusammeln, was Ayurveda als Kapha bezeichnet: Schwere, Trägheit, Schleim und ein ruhigeres Verdauungsfeuer.

Ayurveda lehrt seit jeher, dass Gesundheit mit der Verdauung und dem Rhythmus beginnt. Wenn diese gestört sind, kommt es zu einem Ungleichgewicht – nicht sofort, sondern zunächst ganz allmählich. Ein wenig Müdigkeit. Ein wenig Benommenheit. Eine leichte Anfälligkeit für saisonale Erkrankungen.

Die alten Texte erinnern uns an diese einfache Wahrheit:

"आहार एव औषधम्"

Wenn die Ernährung falsch ist, nützt Medizin nichts. Wenn die Ernährung richtig ist, braucht man Medizin nicht. – Charaka Samhita

Deshalb ist die Zeit direkt nach den Feiertagen kein Moment zum Abwarten oder Zurückziehen, sondern eine sanfte Einladung, wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Und genau hier entfaltet Yoga seine besondere Kraft.

Beim Yoga geht es zu dieser Jahreszeit nicht darum, sich anzustrengen, zu schwitzen oder sich zu Disziplin zu zwingen. Es geht darum, den Körper sanft zu erwecken. Darum, Verdauung, Atmung und Nervensystem daran zu erinnern, wie sie wieder funktionieren. Darum, Wärme, Durchblutung und Klarheit zu schaffen – körperlich und emotional.

Wenn du jetzt Yoga praktizierst, selbst wenn es nur sanft ist, geschieht etwas Subtiles. Der Körper fühlt sich leichter an. Die Immunität wird still und leise gestärkt. Der Geist wird klarer, weniger reaktiv. Und mit jeder Übung fällt es dir ein wenig leichter, Entscheidungen zu treffen, die dich wirklich unterstützen.

Das Schöne an Yoga zu dieser Jahreszeit ist, dass es keine drastischen Veränderungen erfordert. Selbst sanfte Bewegungen, bewusstes Atmen und achtsame Pausen reichen aus, um das innere Klima zu verändern. Der Körper fühlt sich leichter an, der Geist klarer, und die Energie beginnt wieder zu fließen – ganz natürlich.

Deshalb war Yoga schon immer ein so starker Begleiter für Neuanfänge. Nicht weil der Januar es verlangt, sondern weil Yoga Kontinuität schafft. Wenn die Motivation nachlässt, bleibt die Praxis bestehen. Wenn Vorsätze schwer fallen, erinnert sich der Körper daran, warum du sie gefasst hast. Yoga verlangt nicht, dass du dich mehr anstrengst. Es lädt dich ein, tiefer zuzuhören.

Die Bhagavad Gita beschreibt Yoga nicht als eine Leistung, sondern als eine Beziehung:

"उद्धरेदात्मनात्मानं नात्मानमवसादयेत्"

"Yoga ist die Reise des Selbst, durch das Selbst, zum Selbst."

Diese Reise beginnt nicht, wenn du bereit bist. Sie beginnt, wenn du zuhörst.

Das ist auch der Grund, warum Yoga deine Neujahrsvorsätze auf eine Weise unterstützt, wie es Vorsätze allein oft nicht können. Viele Ziele scheitern nicht, weil uns Disziplin fehlt, sondern weil das Nervensystem bereits überfordert ist. Yoga schafft eine Grundlage, auf der Veränderungen sicher, verkörpert und nachhaltig sind.

In der yogischen Philosophie entfaltet die Absicht – Sankalpa – ihre wahre Kraft erst dann, wenn der Körper reguliert ist und der Atem frei fließt. Yoga bereitet diesen inneren Boden vor. Anstatt Motivation zu erzwingen, beginnen deine Absichten auf natürliche Weise Wurzeln zu schlagen. Der Fokus wird klarer, ohne starr zu sein. Die Vitalität wächst, ohne überstimuliert zu werden. Es entsteht eine Struktur, doch das System bleibt weich.

Der Prozess ist zunächst subtil, fast unsichtbar – ähnlich wie beim chinesischen Bambus. Jahrelang scheint sich an der Oberfläche nichts zu tun. Doch unter der Erde bilden sich starke Wurzeln. Und wenn die Zeit reif ist, erfolgt das Wachstum schnell und kraftvoll.

Yoga funktioniert genau so. Mit jeder Übung, auch wenn sie sich ruhig oder unspektakulär anfühlt, stärkst du dein Nervensystem, verankerst deine Absichten im Körper und kultivierst Widerstandsfähigkeit. Die Veränderungen kommen nicht plötzlich, aber sie sind dauerhaft. Sie wachsen exponentiell.

Mit der Zeit reichen die Auswirkungen weit über die Matte hinaus. Die Verdauung verbessert sich, der Schlaf wird tiefer, das Immunsystem widerstandsfähiger. Emotionale Reaktionen werden milder. Entscheidungen werden klarer. Beziehungen werden bewusster. Disziplin verwandelt sich in Hingabe. Yoga wird zu einer ruhigen Struktur, die dich stützt – besonders wenn das Leben sich voll anfühlt.


Wie es in den Hatha-Yoga-Texten so schön heißt:

"Yoga beseitigt die Unreinheiten des Körpers und des Geistes und führt zu Klarheit."

Wenn du bereit bist, dich dieses Jahr selbst zu verwirklichen – nicht perfekt, aber konsequent –, lade ich dich herzlich ein, eine jährliche Yoga-Mitgliedschaft auszuprobieren. Um dir einen klaren und einfachen Start zu ermöglichen, biete ich dir einen kostenlosen „Transformationsguide” für den Start ins neue Jahr an, wenn du dich bis zum 7. Januar für eine jährliche Mitgliedschaft anmeldest. Er enthält einfache tägliche Rituale, sanfte Übungen für die Verdauung und das Immunsystem sowie Raum, um deine Absichten mit deinem natürlichen Rhythmus in Einklang zu bringen.

Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, um anzufangen. Nicht, weil es Januar ist, sondern weil dein Körper und dein Geist bereit sind, wieder ins Gleichgewicht zu kommen.

Du musst nicht warten, bis du dich fitter, leichter oder motivierter fühlst. Yoga ist nicht die Belohnung am Ende der Reise – es ist der Begleiter auf dem Weg dorthin. Wenn Sie dieses leise innere Bedürfnis verspüren, anzufangen – oder zurückzukehren –, würde ich diesen Weg gerne mit Ihnen gemeinsam gehen.

Und vielleicht ist dieser Moment – genau jetzt – bereits der Anfang.

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